Weizenmehl macht dick und krank

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Ungesünder gehts nicht: Weizenmehl in Kombination mit Fett und Zucker.

Weizenmehl geriet mit dem Trend einer kohlenhydratarmen Ernährung zusehends in Verruf. Nicht nur, dass die darin ungesunden isolierten Kohlenhydrate dick machen und Heißhungerattacken verursachen, nein, zusammen mit den Weizengluten machen sie uns sogar krank.

Weizen macht dick und krank

Es gibt mittlerweile zahlreiche Studien, die eines ganz deutlich machen: Wer sich überwiegend von Weizenmehl ernährt – egal ob Weißmehl oder Vollkorn, neigt zu Übergewicht, und riskiert seine Gesundheit. Die Volksdroge, wie Weizen inzwischen auch bezeichnet wird, macht süchtig. Der Insulinspiegel steigt immens an, das Sättigungsgefühl setzt spät ein und schlägt dann in kurzer Zeit in glühenden Heißhunger um. Die Folge: Wir essen mehr als wir sollten. In Versuchsreihen mit Tieren wurden zudem zahlreiche Krankheiten wie Arteriosklerose, Diabetes und Rheuma über Augenerkrankungen und Zahnkrankheiten bis hin zu erhöhter Unfruchtbarkeit mit dem Weizenmehl in Verbindung gebracht. Also was tun?

Kann man auf Weizenmehl verzichten?

Klar, in erster Linie auf Weizenmehl so gut es verzichten und zu Alternativen greifen. Diese gibt es zu Genüge wie Hirse, Roggen und Dinkel oder auch die sogenannten Pseudogetreide wie Quinoa, Amaranth und Buchweizen. Doch in der Praxis ist dies gar nicht so leicht, vor allem für Menschen, die sich wenig mit gesunder Ernährung auseinandersetzen. Denn die Lebensmittelindustrie mischt uns in alle möglichen Produkte, insbesondere in Fertigprodukte, das böse Weizen in Form von Mehl, Kleie, Keime und Sprossen unter. Da hilft nur genau hinschauen und doch selber kochen. Wer es besonders gut machen möchte, besorgt sich eine Getreidemühle und mahlt sein „Vollkornmehl“ aus Alternativgetreiden frisch. So werden besonders viele Mineralstoffe erthalten. Übrigens kann die Kennzeichnung „glutenfrei“ beim Einkaufen als Anhaltspunkt hinzugenommen werden. Nur schließt diese Bezeichnung auch andere Getreide mit ein – außer die genannten Pseudogetreide, die ohnehin vollkommen glutenfrei sind.

Fazit: Ernährung ohne Weizenmehl im Alltag

Ja, befolgt man unsere Ratschläge oben. Doch, in der Praxis ist es leider manchmal unmöglich, sich auf jeder Linie vollkommen gesund zu ernähren. Doch dort, wo man es besser machen kann, sollte man dies tun. Erstens darf Weizenmehl nicht mehr als Grundnahrungsmittel angesehen werden, und wird es verzehrt, bitte zumindest darauf achten, dass dies nicht in Verbindung mit Fett und Zucker geschieht. Diese Kombination ist besonders gesundheitsgefährdend. Beste Beispiele: Das weiße Brötchen mit Butter und Marmelade oder jegliche Form von Konditoreikuchen. Wo man kann, auf Alternativen ausweichen, so gibt es mittlerweile in fast jedem Supermarkt z. B. Pasta aus Vollkorndinkel. Das gesündeste Brot: Pumpernickel. Doch auch viele Bäckereien backen heute Brote ohne Weizen. Genau nachfragen. Und, auch im Sinne der schlanken Linie und des Blutzuckerspiegels, sollte der Fokus ohnehin mehr auf frisches Obst, Gemüse und Eiweißprodukte gelenkt werden. Doch ganz wichtig: Wenn einmal gesündigt wird, dann bitte mit Genuss!;-)