SOS Mitesser & Pickel: Was hilft wirklich?

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Pickel sind eine unschöne Angelegenheit und vor allem nicht nur ein Thema in der Pubertät. Auch später können diese kleinen Plagegeister immer wieder auftauchen und uns so richtig auf die Nerven gehen. Einmal ausgereift ist es auch fast unmöglich, diese vollkommen unsichtbar wegzuschummeln. Dabei ist ein ebener und reiner Teint für unser Selbstbewusstsein doch so wichtig. Damit Ihr Mitesser so gut es geht unter Kontrolle bekommt, zeigen wir Euch bewährte Produkte und geben Euch wertvolle Tipps bei Pickelalarm.

Anti-Pickel-Produkte: was wirklich hilft

Beim ersten Anzeichen eines entstehenden Mitessers heißt es schnell zu handeln, bevor dieser erst so richtig ausreifen kann. Keinesfalls unreife Pickel ausdrücken! Bewährt haben sich Anti-Pickel-Gels und Anti-Pickel-Pads. Anti-Pickel-Gels, zum Beispiel der “S.O.S. Anti-Pickel-Stift” von Garnier aus der Serie Hautklar, können abends und morgens aufgetragen werden. Am Morgen einfach etwas einziehen lassen und anschließend das Tages-Make-up wie gewohnt auflegen. In der Regel schafft dies schnell Abhilfe.

Ähnlich wie Gel wirken Pads. Diese kleinen, transparenten Folien lassen sich ganz einfach auf die unreine Stelle kleben und trocknen über mehrere Stunden Unreinheiten aus. Hautirritationen werden gleichzeitig gelindert. Allerdings stechen sie ins Auge, wenn man genauer hinsieht, und sind deshalb nur für die Nacht oder den Beautytag zu Hause geeignet. Für welchen Hersteller ihr Euch hier entscheidet, ist weniger wichtig. Gängige Marken aus der Drogerie, wie zum Beispiel die “Anti-Pickel Patches” von Balea Soft & Clear, erfüllen voll und ganz ihre Wirkung.

Zugsalbe aus der Apotheke: Ähnlich wie Anti-Pickel-Gel wirkt auch ganz normale Zugsalbe aus der Apotheke. Besonders bei tiefsitzenden Mitessern, die zwar schon unschön zu sehen sind, sich jedoch nicht ausdrücken lassen und dabei sogar noch schmerzen, hat sich Zugsalbe besonders bewährt. Aufpassen solltet Ihr nur, dass diese nicht in die Nähe der Schleimhäute gelangt. Auch im Augenbereich sollte sie nicht angewendet werden.

Anti-Pickel-Abdeckstifte: Wenn sich bereits ein eitriges Häubchen gebildet hat, kann der Mitesser auch ausgedrückt werden. Entgegen gängiger Empfehlung, dies unbedingt zu unterlassen, ist es für fast keine von uns erträglich mit Riesenpickel aus dem Haus zu gehen. Dann lieber eine kleine Rötung, die man abdecken kann. Wichtig ist, dem Pickel zügig den Garaus zu machen und nicht lange daran herumzudrücken. Zur Desinfektion tragt Ihr einen Tupfen Anti-Pickel-Gel auf und verwendet anschließend einen Anti-Pickel-Stift mit Pigmentierung, welcher die errötete Stelle gleichzeitig abdeckt. Roll-on Abdeckstifte verteilen sich durch ihre leicht flüssige Substanz besser und legen sich weniger sichtbar über die errötete Stelle. Unser Lieblingsprodukt, der “Aktiv Anti-Pickel Roll-On Abdeckend + Austrocknend”, kommt hier wieder aus der Hautklar-Serie von Garnier. Cremige Abdeckstifte, wie zum Beispiel der “Anti-Pickel Abdeckstift” von AOK, haften besser und länger, sind dafür jedoch auch etwas auffälliger.

Das ultimative Wundermittel gegen Pickel gibt es nicht

Auch wenn der Markt von Anti-Pickel-Pflegeserien überfüllt ist und für revolutionäre Produkte überall geworben wird, solltet Ihr euch von der Suche nach dem einzig wahren Wundermittel gegen Pickel verabschieden. Denn das gibt es einfach nicht. Ein Mitesser braucht Zeit um abzuheilen, die Ihr lediglich durch spezielle SOS-Anti-Pickel-Maßnahmen beschleunigen könnt und zwischenzeitlich versuchen könnt, diese so gut es geht abzudecken, ohne dabei Schmutz und Bakterienansammlungen zu fördern. Wer unter richtiger Problemhaut leidet, sollte sich ohnehin professionell bei einer ausgebildeten Kosmetikerin beraten lassen, um das richtige und umfassende Pflegeprogramm für sich und seine Haut zu finden.